Für die Abschlussklassen ist ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende gegangen. Judith Mark begrüsste die Anwesenden zur Feier und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu «diesem Meilenstein und der bestandenen Matura». An diesem Abend würden nicht nur Zeugnisse überreicht, sondern vor allem auch gefeiert, so die Rektorin. Die Maturität sei das Fundament für eine erfüllende Weiterreise. Auf diese wolle Mark vor allem eines mitgeben:
In einer Welt mit KI ist es die Menschlichkeit, die zählt.
Absolventinnen und Absolventen aus der W&O-Region
Matura Gestalten
- Klara Hoefelein, Buchs
Matura Spanisch
- Olivia Caroline Kugler, Salez
Matura Physik und Anwendungen der Mathematik
- Andrew Heron, Sennwald
- Marius Johannes Hinterhölzl, Sennwald
- Nimrod Jozsef Nagy, Frümsen
Matura Latein
- Lino Vetsch, Sax
Matura Biologie und Chemie
- Liam Kos, Werdenberg
Gemeinsame Reise mit vielen Herausforderungen
Die Festansprache hielt Björn Infanger, schulischer Leiter der Schweizer Sportmittelschule Engelberg und ehemals Prorektor der Kantonsschule Heerbrugg. Er verglich den diesjährigen Maturajahrgang mit den Helden der griechischen Mythologie. Die Schulzeit sei eine gemeinsame Reise mit Prüfungen, Herausforderungen und Unterstützung durch Lehrpersonen, Eltern und Klassenkameraden gewesen. Die Matura stehe dabei nicht nur für ein Zeugnis, sondern für gewonnene Selbstständigkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.
Zugleich bezeichnete Infanger den Abschluss nicht als Ende, sondern als Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, mutig Neues zu wagen, ihren Platz in der Welt zu suchen und dabei ihre Wurzeln sowie die an der Kantonsschule geknüpften Freundschaften nicht zu vergessen.
Zeugnis ist weit mehr als ein Blatt Papier mit Noten
Die beiden Maturanden Noel Hasler und Lenny Loher blickten in einer humorvollen Ansprache auf die vergangenen Jahre an der Kantonsschule zurück. Mit symbolischen Gegenständen wie einem Mate-Getränk, einer Uhr, Volleyball und Taschenrechner erinnerten sie an den Schulalltag zwischen Lernstress, vollen Mikrowellen, knappen Mittagspausen und anspruchsvollen Prüfungen. Gleichzeitig riefen sie die Erlebnisse ausserhalb des Unterrichts in Erinnerung, von Sport- und Skilagern über Bildungsreisen bis zu Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind.
Das Maturazeugnis sei deshalb weit mehr als ein Blatt Papier mit Noten, sondern stehe für prägende Jahre voller Herausforderungen und gemeinsamer Erinnerungen. Zum Schluss dankten sie den Lehrpersonen, den Eltern sowie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern für die Unterstützung.
Start in neuen Lebensabschnitt für Maturandinnen und Maturanden