Im Skigebiet Chäserrugg standen am Montagvormittag alle Bergbahnen still. Grund war ein kurzer, grossflächiger Stromausfall in Teilen von Unterwasser. Im Anschluss konnten alle Anlagen wieder gestartet werden – bis auf eine: die Stöfeli-Gondelbahn. Dies sagt Livia Miliffi, Verantwortliche für Marketing und Kommunikation bei den Toggenburg Bergbahnen, gegenüber «20 Minuten », die zuerst über den Vorfall berichteten.
Helikopter konnten wegen Nebel nicht fliegen
Aufgrund einer Überspannung durch den Stromausfall sei es zu technischen Problemen gekommen, woraufhin die Gondelbahn über längere Zeit stillstand. Das Bergbahnunternehmen organisierte eine Evakuierung der Gäste aus den Gondeln. Zwei Helikopter standen bereit, um die Gäste im unteren Teil des Gebiets aus den Gondeln zu befreien.
Weil weiter oben Nebel lag, hätten die Helikopter dort nicht fliegen können. Die Gäste dort hätten abgeseilt werden müssen. Doch so weit kam es nicht. Kurz vor dem Beginn der Evakuierung konnte die Bahn wieder zum Laufen gebracht werden.
Eine zweistellige Anzahl Personen steckte während des Unterbruchs in den Gondeln fest. Rund drei Stunden lang mussten sie ausharren, wie Miliffi gegenüber «20 Minuten» sagte. Verletzt wurde niemand, im Grossen und Ganzen gehe es allen Gästen gut.
Auch das benachbarte Skigebiet der Bergbahnen Wildhaus war vom Stromausfall betroffen. Die Bahnen schalteten wie vorgesehen automatisch ab und mussten neu gestartet werden. «Eine Sache von zehn Minuten – maximal», teilt Marc-Andrea Barandun, Leiter Marketing, auf Anfrage dieser Zeitung mit. Lange ausharren musste dort daher niemand.
Stromausfall am Chäserrugg: Skifahrer stecken drei Stunden lang fest