Nach vielen Tagen der Vorbereitung war es endlich so weit. Leicht nervös und angespannt machten sich am 18. Mai Bewohnende, Mitarbeitende und eine freiwillige Begleitperson auf in ein Abenteuer. Gut gelaunt ging es mit zwei Bussen Richtung Tessin.
Es erwartete sie eine herrliche Anlage direkt am Lago di Lugano mit viel Umschwung und dank mächtiger alter Bäume herrlichen Schattenplätzen direkt am See. Vor dem Geniessen galt es aber, die Zimmer zu beziehen, sich gut einzurichten und vor allem den «Logistikraum» für Pflegerapport, Zeitvertreib und Aufenthalt einzurichten. Alle packten tatkräftig an, sodass schon nach kurzer Zeit einer gelungenen Woche nichts mehr im Wege stand.
Am Anreisetag galt es vor allem, die Anlage zu erkunden und sich von der Reise zu erholen. Gut gelaunt fand man sich am Ufer des Lago di Lugano ein und wusste schon einiges zu erzählen. Am Abend kam die Reisegruppe zum ersten Mal in den Genuss der Centro-Magliaso-Küche, die bestens eingerichtet ist für verschiedenste Gäste. Etwas angespannt, wie die erste Nacht in der Fremde verläuft, ging es erst gegen 23 Uhr zu Bett.
Nach einer ruhigen Nacht traf man sich zum Frühstück und besprach den Tagesablauf. Nach dem Mittag begaben sich die Reisenden nach Melide ins Swiss Miniatur. Ein Erlebnis der besonderen Art, da einige noch nie oder seit etlichen Jahren nicht mehr da waren. In zwei Stunden die schöne vielfältige Schweiz bestaunen zu können, fand riesigen Anklang. Das Highlight war dann das gemeinsame Foto vor dem Schloss Werdenberg.
Am Mittwoch ging’s zum Markt in Luino. Mit viel Shoppinglust durchstöberten die Kleingruppen den weitläufigen Markt und genossen das bunte Treiben. Mit vollen Einkaufstaschen und wunderbaren Eindrücken ging es müde nach Hause.
Am Donnerstag genoss man einen ruhigen Tag am See mit Bräteln, Spielen, Diskutieren und einfach Nichtstun. Die Woche verging im Fluge und so galt es am Freitag bereits wieder alles zusammenzupacken. Dank der unkomplizierten, hilfsbereiten und arbeitsamen Einstellung aller Begleitpersonen ging es am Mittag wieder Richtung Grabs.
Drei Stunden später sind alle müde, sehr glücklich und vollgepackt mit unvergesslichen Eindrücken in Grabs angekommen. Beim gemeinsamen Abschlussdrink schmiedeten die Bewohnerinnen und Bewohner bereits wieder Pläne für die nächsten Ferien.
Stütlihus verbrachte unvergessliche Tage im Tessin