Dieser Trend sei landesweit zu beobachten und wohl darauf zurückzuführen, dass die SVP die einzige der grossen Parteien ist, die den EU-Unterwerfungsvertrag ablehnt. Das geht aus einer Medienmitteilung der Ortspartei hervor.
Nein-Parole zum Lärmschutzreglement
Mehr zu reden gab die Gemeindepolitik. Die Mitglieder fassten die Nein-Parole zum neuen Lärmschutzreglement. Man ist der Auffassung, dass die geltende Gesetzgebung genügt und es keine neuen Verbote braucht. Das Feuerwerksverbot am Nationalfeiertag sei eines freien Landes unwürdig. Neue Bewilligungspflichten würden zu mehr Bürokratie führen.
Noch hitziger wurden die in der Sennwalder Au angedachten Windkraftwerke diskutiert. Dazu die SVP Sennwald in ihrer Medienmitteilung: «Mehrere gigantische Windräder mit Rotordurchmessern von bis zu 160 Metern wären von allen fünf Dörfern aus zu sehen. Diese Verschandelung der Landschaft wird ebenso kritisiert wie die fehlende Rentabilität. Ohne Subventionen würde wohl kein Unternehmen die Anlage bauen.» Windparkprojekte auf der Vorarlberger Seite des Rheins seien wegen zu wenig Wind verworfen worden. Leidtragende von Windrädern wären aus Sicht der SVP Vögel und Fledermäuse, aber auch die Landwirtschaft, die mit Abrieb der Rotorblätter in den Böden konfrontiert sei.
Und weiter: «Die Werte von Immobilien würden sinken, die Gemeinde Sennwald als Wohngemeinde an Attraktivität verlieren. Die SVP fordert die Gemeinde auf, sich aus dem Projekt zurückzuziehen.»
SVP sagt Nein zum Lärmschutz und fordert Rückzug der Gemeinde bei Windkraft