Transportbranche trifft sich zur GV | W&O

Region vor 2 Stunden

Transportbranche trifft sich zur GV

Über 230 Personen folgten der Einladung zur Generalversammlung der Astag Sektion Ostschweiz/Fürstentum Liechtenstein in Schaan. Das Rahmenprogramm bot spannende Einblicke in die Rheinsicherheit.

Vor dem Saal am Lindaplatz in Schaan standen die neuesten Modelle der verschiedenen LKW-Hersteller parkiert, wo sie von den rund 230 ankommenden Teilnehmenden bestaunt wurden. Verbandspräsident René Steiner blickte in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches 2025 zurück.

Vor dem Versammlungssaal konnten die neusten Lastwagenmodelle bestaunt werden.
Vor dem Versammlungssaal konnten die neusten Lastwagenmodelle bestaunt werden.
Bild: PD

Die statutarischen Geschäfte wurden diskussionslos abgewickelt. In diesem Jahr mussten sieben neue Delegierte gewählt werden, welche die Sektion Ostschweiz/Fürstentum Liechtenstein an der jährlichen Delegiertenversammlung vertreten werden. Alle wurden einstimmig gewählt. Den Zurückgetretenen wurde für ihren Einsatz gedankt und ein Präsent überreicht.

Der Präsident der Ostschweizer und Liechtensteinischen Sektion, René Steiner.
Der Präsident der Ostschweizer und Liechtensteinischen Sektion, René Steiner.
Bild: PD

Astag-Direktor informierte über neueste Entwicklungen

Astag-Direktor Reto Jaussi überbrachte die neuesten Informationen aus der Zentrale des Nutzfahrzeugverbands. Dabei informierte er über den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Weiterentwicklung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe LSVA. Zur Freude des Verbands fasste der Nationalrat erste Beschlüsse in grossen Teilen im Sinn der Astag.

Astag-Direktor Reto Jaussi.
Astag-Direktor Reto Jaussi.
Bild: PD

Weiter stellte Jaussi das Branchenprogramm «InCharge» vor, welches finanzielle Unterstützung für Mitglieder mit KMU-Grösse bei der Planung und Umsetzung von E-Ladestationen gewährt. Letztlich warb Jaussi für eine neue App, über die bestehende Ladeinfrastrukturen anderen Astag-Mitgliedern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt werden können.

Referate über das Jahrhundertprojekt Rhesi

Als Abschluss der Generalversammlung referierten Rheinbauleiter Daniel Dietsche und Bernhard Valenti, Projektleiter Hochwasserschutzprojekt Rhesi, über das 2 Milliarden Franken teure Jahrhundertprojekt am Rhein mit 20 Jahren Bauzeit. Nach einem geschichtlichen Rückblick auf die Rheinregulierungen und Zukunftsszenarien über das Schadenspotenzial visualisierte Valenti die baulichen Massnahmen zur Erhöhung des Hochwasserschutzes und der Renaturierung des Flusslaufes. Die gigantischen Ausmasse des Vorhabens und die Komplexität mit den verschiedenen Ansprüchen, die es zu berücksichtigen gilt, liessen die Anwesenden staunen.

Beim Apéro und Mittagessen hatten die Mitglieder und Gäste Zeit, ihr Netzwerk zu pflegen und die Generalversammlung gemütlich ausklingen zu lassen.