Vater und Sohn von Lawine verschüttet – einer überlebte nicht | W&O

Graubünden 19.02.2026

Vater und Sohn von Lawine verschüttet – einer überlebte nicht

Am Dienstagnachmittag sind in Parsonz in der Gemeinde Surses zwei Schneesportler von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Ein Mann starb noch auf dem Lawinenfeld.

Von pd/wo
aktualisiert am 19.02.2026
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Wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt, fuhren gegen 15 Uhr mehrere Personen neben dem Skilift Laritg in einen Hang ausserhalb der markierten Piste. Es löste sich eine Lawine. Ein 49-jähriger Mann und sein 15-jähriger Sohn wurden verschüttet.

Die weiteren Schneesportler waren zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit und alarmierten umgehend die Rettungskräfte.

Vater trotz Reanimation gestorben

Zwei Helikopter der Rega sowie ein Swiss Helicopter unterstützten zusammen mit Mitarbeitenden des Rettungsdienstes der Bergbahnen, Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC und anwesenden Personen die Such- und Rettungsarbeiten. Der 49-jährige Vater wurde von einem Lawinensuchhund des SAC aufgespürt. Trotz Reanimation verstarb er aber noch auf dem Lawinenfeld.

Der Sohn liegt im Spital

Der 15-Jährige wurde von der Suchmannschaft gefunden und aus den Schneemassen befreit. Aufgrund der Witterungsbedingungen musste er mit dem Rettungsdienst Mittelbünden ins Kantonsspital nach Chur gefahren werden.

Für die Betreuung von Angehörigen und den involvierten Schneesportlern stand das Care Team Grischun im Einsatz. Die Kantonspolizei Graubünden hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Umständen des Lawinenunfalls aufgenommen.