Zwischen 12:15 Uhr und 18:30 Uhr führte die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag im Raum Ruppen und Stoss eine technische Verkehrskontrolle durch. Insgesamt wurden 28 Fahrzeuge einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurden verschiedene Widerhandlungen festgestellt. Diese betrafen unter anderem nicht erlaubte technische Änderungen an Fahrzeugen, das Verursachen von vermeidbarem Lärm, eine Lernfahrt mit einem Motorrad, bei welcher eine nicht dazu berechtigte Person mitgeführt wurde sowie ein Auto in nicht betriebssicherem Zustand.
Insgesamt wurden vier Motorradfahrer und zwei Autofahrer bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Bei zwei Motorrädern wurden die Fahrzeugausweise auf der Stelle abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Das Strassenverkehrsamt prüft zudem entsprechende Administrativmassnahmen. Gegen zwei weitere Verkehrsteilnehmende wurden Ordnungsbussen ausgestellt.
Zu den durchgeführten technischen Verkehrskontrollen, äussert sich die Kantonspolizei wie folgt: Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Unzulässige Fahrzeugabänderungen, vermeidbarer Lärm, Ablenkung am Steuer und risikobehaftetes Fahrverhalten können andere Verkehrsteilnehmende gefährden und führen regelmässig zu Beschwerden aus der Bevölkerung. Die Kantonspolizei St.Gallen setzt deshalb gezielt auf Prävention und Repression, um Regeln durchzusetzen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen.
Verkehrskontrolle: Sechs Anzeigen an einem Nachmittag