Der mehrfach ausgezeichnete Tierfotograf und -filmer Roman Willi nahm das zahlreich erschienene Publikum auf eine faszinierende Entdeckungsreise mit. Er zeigte und kommentierte frei, lebendig und mit viel Wissen seine Makroaufnahmen von winzigen Insekten bis hin zu grossen nachtaktiven Tieren wie Igel, Hermelin, Biber, Fuchs und Dachs. Viele Bilder stammten sogar aus städtischem Umfeld, nämlich aus dem Garten von Roman Willis Eltern in Luzern.
Publikum verblüfft von Augen, Haaren und Farben
In dieser extremen Vergrösserung begeisterten auf der Leinwand ganz besonders Fliegen, Käfer, Spinnen und Wespen mit ihren Augen, Haaren, Werkzeugen und Farben. Das Publikum reagierte oft mit erstauntem Raunen oder leisem Gelächter. Verblüfft und entzückt sah man zum Beispiel den Kopf- und Augenbewegungen einer Waldohreule zu.
Eingestreut wurden auch seltene Aufnahmen aus Costa Rica und Australien. Zwischendurch erklärte der Referent, wie viel Zeit und welche selbst ausgedachten technischen Kniffe er für seine Fotos aufbringen muss.
Kurzfilm über Amphibien für Schulen
Über die Amphibienwanderung zeigte Roman Willi zum Schluss seinen eindrücklichen Kurzfilm «Risky Routes», der samt Unterrichtsmaterial ab sofort den Schulen gratis zur Verfügung gestellt wird. Damit setzt sich der Naturfotograf speziell für gefährdete Arten ein.
Mit viel Applaus und dem Beantworten von Fragen endete der interessante Abend des Vereins LoT.
Vortragspublikum entdeckte Makrowelten aus der Tierwelt