Insgesamt 228 gemalte Motive aus der Natur des Werdenbergs zeichnen die in den vergangenen 19 Jahren erschienenen Kunstkalender Hanspeter «Pips» Gantenbeins aus. Damit legt er ein beredtes Zeugnis seines künstlerischen Schaffens innerhalb dieses Periodikums ab. Nun ist der 20. Kalender für das Jahr 2027 erschienen, als Best-of-Edition. Darin sind die zwölf schönsten Monatsbilder aus den bisherigen Kunstkalendern enthalten.
Pips Gantenbein stellt das neue Werk in der Werdenberger Galerie L33 persönlich vor: heute Freitag, 23. Oktober, von 14 bis 18 Uhr und morgen Samstag, 24. Oktober, von 10 bis 15 Uhr. Zu sehen sind dort auch die bisherigen Kalender, ergänzt mit Originalbildern.
Pips Gantenbein zeichnet schon seit seiner frühen Kindheit; 1994 hat er sich definitiv dem Illustrieren und Malen verschrieben. Als Autodidakt hat er sich seinen heutigen künstlerischen Standard erarbeitet. «Das Talent habe ich von meinem Vater geerbt», verrät er.
Und wohl auch die Liebe und den Bezug zur Natur. Pips sagt nämlich: «Es sind die Sujets aus dieser einzigartigen Natur unserer Gegend, die mich faszinieren und die ich immer wieder zu Papier bringe.» Somit ist auch klar, dass sich Pips liebend gerne in Feld, Wald, Wiese, auf einer Alp oder einem Berg aufhält, die ihn stets für weitere Bilder inspirieren. Auf die Frage, ob ihm denn nicht bald die Ideen ausgehen, antwortet er:
Wenn man dort die Augen offen hat, sieht man immer wieder etwas Neues.
Sein Interesse gehört gleichsam auch dem Traditionellen, dem Brauchtum, dem Landwirtschaftlichen.
Erster Naturkalender an der Wiga 2007
Pips Gantenbein erinnert sich noch genau an seinen ersten Kunstkalender, der an der Wiga im Jahr 2007 vorgestellt und verkauft wurde. «Dieser erste Jahreskalender stiess auf unglaubliches Interesse», sagt er. Und auch die Geschichte davor und die Idee, einen solchen Kalender herauszugeben, verrät er. Es seien damals Werke von Hubert Weidinger und Marcel Moser gewesen, die als Tiermaler sehr realistische Bilder geschaffen hätten. «Diese äusserst naturnahen Gemälde haben mir Eindruck gemacht und den Ausschlag gegeben», sagt Pips.
So hatte er die Idee, seine eigenen Kalender mit Motiven aus Fauna und Flora zu kreieren, ohne die beiden genannten Künstler nachzuahmen. Ob Wald, Blumen, Käfer oder Hirsch, Fuchs und Vogel – die Jahreskalender mit solchen Abbildungen waren bald einmal begehrt. «Der Erfolg hat mich motiviert, jedes Jahr einen Kalender herauszugeben.» Pips bietet auch über 100 Sujets in Kartenform an.
Hinweis: Mehr zu Hanspeter «Pips» Gantenbein und seinem künstlerischen Schaffen auf www.pigant.picta.ch
Wild und Wildes von Pips: Kalender- und Werkschau in der Galerie L33