Die neue Wildruhezone Malbun soll in teils freier Fläche, teils locker bestocktem Bergwald auf Boden der Ortsgemeinde Buchs zu liegen kommen und umfasst rund 23 Hektaren. Hintergrund sind die Mountainbike-Anlagen, welche die Ortsgemeinde Buchs ob dem Berggasthaus Malbun anlegen möchte.
Keine Einsprachen gegen Mountainbikeweg ins Tal
In diesem Zusammenhang ist auch eine Mountainbike-Abfahrt vom Berggasthaus Malbun in die Stadt hinab geplant. Zu dieser legte die Stadt im Mai einen Teilstrassenplan auf. Einsprachen gab es keine, wie Stadtschreiber Thomas Dietrich auf Nachfrage mitteilt.
Skitourenrouten bleiben bestehen
Mit den Mountainbike-Angeboten für Kinder und Erwachsene im Malbun wird das Gebiet künftig in den Sommermonaten wesentlich belebter sein als heute. Für das Wild sollen deswegen als Ausgleich zwei Wildruhezonen eingerichtet werden, die nicht betreten oder befahren werden sollen.
Wie aus dem Kartenausschnitt in den aktuellen Mitwirkungsunterlagen herausgelesen werden kann, wirken sie sich auf die ebenfalls durch das Gebiet führenden Skitourenrouten nicht aus – jene führen an den Flächen, die als Wildruhezonen vorgesehen sind, vorbei.
Zweite Wildruhezone auf Seveler Boden
Während die Wildruhezone Malbun vollständig auf Buchser Boden zu liegen kommt, liegt die deutlich grössere zweite Wildruhezone Farnboden auf Seveler Gemeindegebiet. Jene soll von der Alp Undersäss und dem Fahrweg zum Alpgebiet Malschüel bis hinauf zum Gäle Chopf und zum Glännlichopf reichen. Für diese zweite Wildruhezone werde die Gemeinde Sevelen ein separates Verfahren aufgleisen, heisst es in den Mitwirkungsunterlagen der Stadt Buchs.
Die Mitwirkung zur Buchser Wildruhezone Malbun startete diesen Dienstag und läuft bis Mittwoch, 12. August. In der Sache äussern kann man sich auf der Mitwirkungsplattform www.mitwirken-buchs-sg.ch oder mit einem Schreiben an die Abteilung Bau und Infrastruktur der Stadt Buchs.
Wo das Wild ungestört bleiben soll