Um 14.25 Uhr gingen bei der Liechtensteinischen Landespolizei mehrere Meldungen ein, wonach in Schaan eine Explosion zu hören gewesen sei. Kurz darauf wurde ein brennendes Wohnmobil an der Planknerstrasse gemeldet. Die Feuerwehr Schaan, die Landespolizei sowie der Rettungsdienst des Liechtensteinischen Roten Kreuzes rückten umgehend aus.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus abgestellten Motorwohnwagen bereits in Vollbrand vor. Wie die Polizei schreibt, gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und schliesslich zu löschen.
Batterien könnten den Brand verursacht haben
Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Explosion im hinteren Bereich des Wohnaufbaus ihren Ursprung hatte. Dort waren Lithium-Batterien installiert, die der Stromversorgung des Wohnbereichs dienten.
Durch die Wucht der Explosion wurden Teile der Batteriezellen sowie Bestandteile des Wohnaufbaus weggeschleudert. Da die Batterien trotz intensiver Kühlung weiterhin Rauch entwickelten, wurden sie mit Hilfe eines Lastwagenkrans geborgen. Anschliessend brachte die Feuerwehr die Batterien zur weiteren Überwachung an einen sicheren Ort, wo sie weiterhin gekühlt wurden, heisst es weiter.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einer technischen Ursache im Bereich des Batteriesystems auszugehen. Die Landespolizei klärt die genauen Umstände ab.
Wohnmobil explodiert: Polizei vermutet technische Ursache