«Kein Run auf den Gratis-Test: So lief die Cargobike-Aktion», Ausgabe vom 29. Oktober
Der W&O-Bericht über die Cargobike-Aktion in Buchs zeigt das klassische Muster einer ideologiegetriebenen Politik: Es wird ein Angebot geschaffen, das die Bevölkerung schlicht nicht nutzt. Wenn von 14’200 Einwohnern gerade einmal zwei Personen das Angebot testen, ist das kein «verhaltenes Interesse», sondern ein klares Desinteresse.
Anstatt dieses Scheitern einzugestehen, wird vonseiten der Verantwortlichen bereits laut darüber nachgedacht, das Thema weiterzuverfolgen und noch mehr Energie und öffentliches Geld in ein totes Pferd zu stecken. Das ist reine Denkmalpolitik nach dem Prinzip der «Sunk Cost Fallacy»: Weil man sich verrannt hat, wirft man gutem Steuergeld nun noch schlechtes hinterher, nur um die eigene grüne Vision krampfhaft durchzudrücken.
Die Bevölkerung hat durch ihr Nichtnutzen unmissverständlich abgestimmt. Es ist Zeit, dieses Projekt endgültig zu beerdigen. Der Stadtrat sollte die Realität akzeptieren, das Steuergeld sparen und sich auf Projekte konzentrieren, welche die Buchserinnen und Buchser im Alltag tatsächlich wollen und brauchen.
Oskar Fischer, Heldaustrasse 33, 9470 Buchs
Wunschdenken an der Realität vorbei