Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) würdigt mit dem Preis innovative und interdisziplinäre Projekte und Prozesse im Bereich der Baukultur, die zu einer nachhaltigen Gestaltung des Lebensraums Schweiz beitragen. Aus insgesamt 183 eingereichten Projekten gehörte «Gässli 5» zu den drei prämierten Arbeiten.
Besonders erfreulich ist für das Planungsteam die zusätzliche Auszeichnung durch die Studierenden-Jury, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Diese würdigte das Projekt als «eindrucksvolles Beispiel für den Erhalt historischer Bausubstanz und sozialer Netzwerke im ländlichen Raum».
Das Projekt in Grabs verbindet die Rettung und Wiederverwendung eines historischen Holzhauses von 1666 mit einem zeitgemässen Neubau (der W&O berichtete). Die internationale Jury hob insbesondere den respektvollen Umgang mit dem Bestand, die konsequente Nachhaltigkeit sowie die starke Verankerung des Projekts in der Dorfgemeinschaft hervor. «Diese Auszeichnung ist das Ergebnis einer aussergewöhnlichen Zusammenarbeit», werden Timothy Allen und Ronan Crippa in der Mitteilung zitiert.
Architekturbüro gewinnt Preis mit Grabser Projekt «Gässli 5»