Covid-Kredit und Betrugsverdacht: Geschäftsmann gewinnt Rechtsstreit gegen Staatsanwaltschaft | W&O

Region 24.03.2025

Covid-Kredit und Betrugsverdacht: Geschäftsmann gewinnt Rechtsstreit gegen Staatsanwaltschaft

Ein Geschäftsmann, der einen Covid-Kredit bezogen hatte, wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Betrugs und Urkundenfälschung bestraft. Er wehrte sich, zog vor Gericht – und gewann.

Von Gert Bruderer
aktualisiert am 24.03.2025

Der 57-Jährige füllte am 1. April 2020 das Formular für einen zinslosen Covid-Kredit aus. Es sollte seinem (inzwischen Konkurs gegangenen) Unternehmen, das Startups begleitete und im Immobilienbereich tätig war, den Fortbestand sichern.

Die finanzielle Situation war angespannt. Seit Dezember 2017 waren 17 Betreibungen eingeleitet worden, die Forderungen beliefen sich auf 75’000 Franken. Die Staatsanwaltschaft warf dem Geschäftsmann vor, ...

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