Wie Präsident Markus Windirsch gegenüber den 80 Stimmberechtigten sagte, zeige das kontinuierliche Wachstum auf aktuell 730 Mitglieder «sowohl das grosse Bedürfnis als auch die Bereitschaft der Bevölkerung, einen Teil ihrer wertvollen Zeit zu verschenken. Was innerhalb der grossen Zeitgut-Familie aktuell fehlt, sind jüngere Kräfte, die in der Lage sind, zum Beispiel einen Menschen im Rollstuhl zu schieben», betonte Markus Windirsch.
Die Aula im BWZ in Wattwil war am Mittwochabend Treffpunkt für die Mitglieder von Zeitgut Toggenburg. Vor Ort waren der Vorstand, die Koordinatorinnen und Koordinatoren, Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen sowie, als wertvollstes Gut, die aktiven Zeitgebenden und Zeitnehmenden, ohne die Zeitgut Toggenburg die vielfältigen Aufgaben im Dienste der Gesellschaft nicht wahrnehmen könnte. Der ehrenamtlich tätige Vorstand mit Präsident Markus Windirsch, Ralph Rütsche, Jeanine Blatter, Peter Baumgartner und Daniel Mitteldorf wurde bestätigt.
Bedarfsgerechte Hilfe durch Freiwillige
Markus Windirsch blickte auf ein aktives Jahr zurück. So sorge das monatlich über die Region verteilte Zeitgut-Kafi für regen Austausch, und an verschiedenen Anlässen konnte das Engagement der Genossenschaft einem breiten Publikum vorgestellt werden.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass im Berichtsjahr die Zeitgebenden 11’350 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet haben. Insgesamt wurden bereits 51’900 Stunden geschenkt. Zudem war zu hören, dass es zentrales Ziel bleibt, Zeitgut Toggenburg in der gesamten Region weiter bekannt zu machen. Der Präsident betonte:
Wir wollen möglichst allen Menschen, die Unterstützung wünschen, bedarfsgerechte Hilfe durch die Freiwilligen anbieten.
Die Rechnung 2025 konnte trotz budgetiertem Verlust dank grosszügiger privater Unterstützung mit einer «schwarzen Null» abgeschlossen werden. Um die Strukturen an die wachsende Mitgliederzahl anpassen zu können, müsse auch die Finanzierung längerfristig gesichert werden, so Markus Windirsch. «Deshalb werden die Gespräche und Verhandlungen mit den zehn Toggenburger Gemeinden um eine regionale Finanzierung geführt.»
Für das laufende Jahr muss bei Erträgen von 69’100 Franken und Aufwendungen in der Höhe von 102’100 Franken ein Verlust von 33’000 Franken budgetiert werden.
Die Bereitschaft, wertvolle Zeit zu verschenken, steigt