Die Freundschaft ist nicht abgekühlt, sagt der Kanton: Beziehungspflege über den Rhein | W&O

17.09.2022

Die Freundschaft ist nicht abgekühlt, sagt der Kanton: Beziehungspflege über den Rhein

Aus Sicht der St. Galler Regierung herrscht zwischen dem Kanton und Liechtenstein noch immer ein enger, fruchtbarer und regelmässiger Austausch. Eine «abgekühlte Beziehung» kann sie nicht erkennen. Das hält sie in einer Antwort auf eine Interpellation von Kantonsrat Christian Lippuner fest.

Von armando.bianco
aktualisiert am 28.02.2023
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Dieser hatte den politischen Vorstoss in der Aprilsession mit dem Titel «Jubiläum Zollanschlussvertrag Liechtenstein 1923 – Zeit für ein Fazit» eingereicht. In der Interpellation formulierte der Politiker verschiedene Fragen an die St. Galler Kantonsregierung. Die politische Entwicklung der letzten Jahre lasse vermuten, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern «eher abgekühlt» seien, hielt er mit Blick auf das Jubiläum 100 Jahre Zollanschlussvertrag Liechtenstein im Jahr 2023 fest.

Liechtenstein und Schweiz haben sich getroffen

Der freisinnige Kantonsrat hat Antworten auf verschiedenste Fragen rund um die Entwicklung der Zusammenarbeit erhalten. Zum grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr hält die Regierung fest, dass sich Ende August Vertretende des Fürstentums mit einer Vertretung des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) getroffen haben, um gemeinsam nach Verbesserungen im Vollzug zu suchen. Weiter heisst es, dass der Kanton offen für eine engere Zusammenarbeit mit dem Landesspital Liechtenstein sei, dieses sich jedoch bekanntlich an das Kantonsspital Graubünden gebunden hat und somit in seinem Handlungsspielraum mit der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland eingeschränkt ist. Auf verkehrstechnischer Ebene weist die Regierung darauf hin, dass man sowohl den grenzüberschreitenden Busverkehr als auch den länderüberschreitenden Zugverkehr (Feldkirch – Buchs) verbessern werde.