Täglich kommentiert die Presse den Wechsel zwischen Drohungen und Friedensankündigungen des unsäglichen Donald Trump, mit denen er versucht, sich und die USA aus dem mutwillig angezettelten Iran-Krieg ohne Plan und Ziel, ohne zu grossen Gesichtsverlust, herauszuwinden. Dabei hat dieses üble Spiel des amerikanischen Präsidenten kaum einen Einfluss auf einen Friedensprozess im Nahen Osten. Solange in Jerusalem Präsident Netanyahu als der eigentliche Anstifter des Krieges an der Macht ist, wird es keinen Frieden geben!
Der mutmasslich grösste Kriegsverbrecher unseres Jahrhunderts, der als Biedermann auftritt, verfolgt seit Jahren seine deklarierten Ziele (unter anderem gegen eine Zweistaatenlösung und für ein Grossisrael), ringt innenpolitisch um sein Überleben und ist in der Geiselhaft des rechtsradikalen Ministers Itamar Ben-Gvir, der öffentlich die elementarsten Regeln der Menschenrechte verspottet. Falls Netanyahu unter Druck irgendwelchen Friedensplänen zustimmt, so nur vorübergehend, um bei nächster Gelegenheit weiterzumachen.
Und die Welt reagiert darauf mit billigen und wirkungslosen Empörungen; die Zerschlagung des Irans als Kriegsziel Netanyahus sowie das Elend der Millionen Palästinenser in und um Israel gehen bei dieser Fokussierung auf Trump und die USA völlig unter.
Otto Ackermann, Profasonweg 7, 9476 Fontnas
Ende des Angriffskriegs im Iran?