Vor der Versammlung stellte der Grabser Feuerwehrkommandant Roland Eggenberger die Infrastruktur und die Organisation der Feuerwehr vor. Insbesondere hob er hervor, dass die Milizorganisation der Feuerwehr ein grosser Vorteil sei. So könne die Feuerwehr von den verschiedenen Fähigkeiten ihrer Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner profitieren. Kommandant Eggenberger teilte den Anwesenden auch mit, dass er bei den nächsten Wahlen für den Kantonsrat kandidieren werde und bat um deren Unterstützung.
Grabser Kandidaten und Nachwuchsförderung
Im Anschluss führte die Präsidentin Jeanette Mösli zügig durch die statutarischen Traktanden. Sie konnte informieren, dass aus den Grabser Reihen auch Kantonsrat Christian Lippuner und Stephanie Fassbind-Lippuner für den Kantonsrat kandidieren werden. Besonders erfreulich für die Partei war, dass mit Anna Lippuner eine junge Kantonsschülerin in die Reihen der FDP aufgenommen wurde. «Die Teilnahme junger Leute am politischen Prozess ist für die Zukunft der Schweiz sehr wichtig», betont die FDP Grabs in ihrer Mitteilung. Deshalb habe Gian Marquart auch die «Zukunftswerkstatt Werdenberg» lanciert. Mit dieser Initiative wolle die FDP das politische Interesse der Jungen abholen.
Monika Sormani hat nach 30-jähriger Vorstandsarbeit den Rücktritt auf die HV 2026 gegeben. Die Präsidentin bedankte sich bei Monika Sormani für die enorme, liberale, zuverlässige und loyale Leistung in der Freiwilligenarbeit zum Wohle der Partei und der Öffentlichkeit.
FDP bringt sich in Gestaltung der Gemeinde ein
Die FDP Grabs hatte im Mitwirkungsverfahren zur «Idee Sportanlagen Mühlbach» festgehalten, dass sie neue Sportanlagen nicht ablehnt und die Grabser Vereine Unterstützung verdienen. Sie fordert aber, dass die Gemeinde ihren Auftrag gegenüber der ganzen Gemeinde wahrnimmt: sorgfältig, verhältnismässig und mit klarer Abgrenzung zwischen öffentlichem Auftrag und privatem Engagement, so die FDP. Sie fordert zudem eine klare Analyse zum tatsächlichen Bedarf an Hallenkapazität. Die Steuerzahlenden verdienen laut FDP Transparenz, sorgfältige Planung und Wahlmöglichkeiten innerhalb eines finanziell tragbaren Rahmens zwischen 10 bis 15 Millionen Franken.
Auch bei der Zentrumsplanung hat die FDP Grabs am Mitwirkungsverfahren teilgenommen. Sie erwartet vom Gemeinderat eine Vorwärtsstrategie auf Basis des Sondernutzungsplanes «Ost» und der Machbarkeitsstudie «West». Der Sondernutzungsplan «Ost» sei zu genehmigen, da ein funktionierendes Zentrum einen klaren Mehrwert für die Bevölkerung darstelle. Es müsse einem ländlichen Dorf gerecht werden, dessen Bedürfnisse sich an einem ländlichen Leben orientieren. Es gelte, das Zentrum von Grabs für Geschäfte attraktiver zu gestalten und Bestehendes zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es dürfe dabei nicht riskiert werden, dass mit weiteren Verzögerungen Geschäfte gezwungen werden, Grabs zu verlassen. Instrumente wie Sondernutzungspläne, Machbarkeitsstudien sollen Baubewilligungsverfahren so gut wie möglich beschleunigen und Investoren und Eigentümerinnen und Eigentümern gute Rahmenbedingungen bieten, so die FDP.
FDP Grabs: Bedürfnisse der Bevölkerung wahrnehmen