Laut Reto Knutti, ETH-Klimaforscher, findet auch in der Schweiz eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, man müsse im Bereich Klimaschutz mehr unternehmen. Sobald es aber konkret wird, heisst es: «nicht jetzt, nicht hier, nicht so, nicht ich und bitte gratis».
Dabei haben wir in der Schweiz die Treibhausgasemissionen bereits um 40 Prozent pro Kopf reduzieren können, ohne dass irgendwer das Gefühl hat, das Leben sei schlechter geworden. Doch es muss schneller vorwärtsgehen, und es braucht auch mehr finanzielle Investitionen. Investition heisst, dass es sich langfristig ausbezahlen wird. Deshalb müssen wir die Klimafonds-Initiative unterstützen.
«Wir müssen davon wegkommen, dass Klimaschutz grundsätzlich als teuer und als linkes Anliegen verstanden wird», sagt Reto Knutti. Es geht nicht um rechts oder links. Es geht darum, dass Klimaschutz uns unabhängiger macht vom Import fossiler Energie, dass er bessere Luftqualität bringt und Klimaschäden vermindert. Dass er nicht Einschränkungen und Verzicht bedeutet, sondern eine unabdingbare Investition in unsere Infrastruktur ist, um diese zukunftsfähig zu machen und unseren Wirtschaftsstandort zu stärken.
Es geht darum, Innovation, Forschung und Arbeitsplätze in der Schweiz zu behalten. Wenn wir das verpassen, wird die Rechnung am Ende viel teurer als jene der Investitionen, die wir jetzt tätigen müssten. Sagen Sie darum Ja zur Klimafonds-Initiative!
Barbara Gähwiler-Bader,
Neugutgrabenstrasse 4, 9470 Buchs
Ja zu einer sicheren Zukunft