Kritik ja, Misstrauen nein: Ein Standpunkt zur Aufsichtsbeschwerde | W&O

Buchs vor 2 Stunden

Kritik ja, Misstrauen nein: Ein Standpunkt zur Aufsichtsbeschwerde

Dorine Schruf kritisiert das Gebaren der IG Schuldenbremse.

Von Dorine Schruf
aktualisiert vor 2 Stunden

Der Stadtrat von Buchs ist demokratisch gewählt, legitimiert und verpflichtet, die Geschäfte der Stadt gewissenhaft, nachhaltig und zukunftsorientiert zu entwickeln. In Bezug auf den Antrag zur Schuldenbremse ist in der Kommunikation seitens der Stadt nicht alles optimal gelaufen, das wurde an der Bürgerversammlung eingeräumt. Es wurde aber auch aufgezeigt, dass seriös an einer Strategie gearbeitet wird, mit dem Ziel, ein Instrument zu erhalten, welches langfristig zum Einsatz kommen kann. 

Die eingereichte Aufsichtsbeschwerde der IG Schuldenbremse kommt einem Misstrauensvotum gleich und ist in Anbetracht der kurzen Zeit ein total überrissener Akt und lässt eine gewisse Trotzigkeit erahnen.  Der Vorwurf der «Arbeitsverweigerung» und «man sei hinters Licht geführt worden» ist frech und dramatisierend.

Die lange Litanei der harschen und aufwiegelnden Worte schwächt den Zusammenhalt der Buchserinnen und Buchser, destabilisiert und ist hinderlich für eine konstruktive Zusammenarbeit für unsere Stadt, in der wir alle gerne leben. Es wäre an der Zeit, den Fokus auf das Wesentliche zu lenken und daran zu denken, dass aus Fehlern gelernt werden darf und kann. Ich bin gespannt, auf welchen Weg uns der Stadtrat mitnimmt – ich denke, dieses legitime Anliegen wurde gehört und ernst genommen.

Dorine Schruf, Mooshalde 4, 9470 Buchs