Liechtensteiner Nati: Letzter «Tanz» für Marco Kipfer | W&O

Unihockey vor 11 Stunden

Liechtensteiner Nati: Letzter «Tanz» für Marco Kipfer

Der Gamser wird Liechtensteins Unihockey-Nationalmannschaft nächstes Jahr ein letztes Mal bei einer WM-Qualifikation betreuen.

Von PD
aktualisiert vor 11 Stunden

Im Februar nahm Liechtensteins Unihockey-Nationalmannschaft am WM-Qualifikationsturnier im slowakischen Trenćin teil und durfte dabei nach einem 3:2-Sieg gegen Island im zweiten Gruppenspiel von einer Weltmeisterschaftsteilnahme träumen.

Der Traum platzte zwar nach einer Niederlage gegen Dänemark, am Ende resultierte ein sechster Rang – die Egalisierung der besten Rangierung, erstmals erreicht beim Turnier vor vier Jahren. Im abschliessenden Spiel gegen Österreich standen die Liechtensteiner nahe an einer Überraschung.

Rücktritt aufgeschoben

Der Baumeister hinter der erfreulichen Entwicklung des Nationalteams heisst Marco Kipfer. Der gebürtige Bieler, der im Werdenberg heimisch wurde und lange in Liechtenstein arbeitete, betreut die Nationalauswahl seit zehn Jahren. Unter ihm entwickelte sich das Team  zum ernst zu nehmenden Kontrahenten.

Eigentlich wollte Kipfer nach dem Turnier in der Slowakei sein Amt abgeben. Teamleitung und Mannschaft konnten ihn aber umstimmen. Das WM-Qualiturnier im November des nächsten Jahres wird aber definitiv Kipfers letzter «Tanz» mit der Nationalmannschaft.

Das Turnier wird so oder so zu einer Zäsur beim Nationalteam. Letztmals wird im bisherigen Modus – alle Teams bis auf den WM-Ausrichter nehmen in Qualifikationsturnieren mit vier bis fünf Mannschaften teil – ausgetragen.

«Wir sind wahnsinnig froh, dass Marco Kipfer seinen Entscheid revidiert hat», sagt Liechtensteins Teammanager Franz Maurer. «Die Entwicklung des Teams unter ihm ist einfach eindrücklich.» Ebenso hat die Teamleitung nun Zeit, einen Nachfolger von Kipfer zu suchen.