Ortsplanung geht in zweite Mitwirkungsrunde | W&O

Buchs • 07.10.2026

Ortsplanung geht in zweite Mitwirkungsrunde

Die Stadt Buchs legt die überarbeiteten Unterlagen ihrer Ortsplanungsrevision erneut der Bevölkerung vor. Bis 7. Dezember können sich Interessierte zu den Änderungen äussern.

Von PD/W&O-Redaktion
aktualisiert am 07.10.2026

Mit der öffentlichen Mitwirkung Ende 2024 und Anfang 2025 sei ein wichtiger Meilenstein der Ortsplanungsrevision erreicht worden, schreibt die Stadt Buchs in einer Medienmitteilung.

Reges Interesse: Über 300 Anträge eingegangen

Die Bevölkerung konnte zu den revidierten Ortsplanungsinstrumenten Richtplan, Zonenplan und Baureglement Stellung nehmen. Dieses Angebot wurde rege genutzt: Über 300 Anträge und Fragen von 61 Einzelpersonen, Parteien und Interessengruppen gingen damals ein. Der Stadtrat habe diese breite Beteiligung sehr geschätzt, heisst es in der Medienmitteilung.

Die Erkenntnisse aus dieser Mitwirkung wurden vertieft ausgewertet. Parallel dazu fand die kantonale Vorprüfung statt. Gestützt auf diese Arbeiten wurden die Ortsplanungsinstrumente überprüft und, wo angezeigt, angepasst. Ziel dieses Schritts war es, Anliegen aus der Bevölkerung, fachliche Anforderungen sowie rechtliche Vorgaben möglichst ausgewogen zu berücksichtigen und die Unterlagen für den nächsten Verfahrensschritt weiter zu schärfen, schreibt die Stadt weiter.

Nächste Schritte: Zweite Mitwirkung und Vorprüfung

Die bereinigten Unterlagen sind nun für eine weitere öffentliche Mitwirkung in Form einer E-Mitwirkung vom 6. Oktober bis 7. Dezember unter www.mitwirken-buchs-sg.ch aufgeschaltet. Die Bevölkerung erhält erneut Gelegenheit, sich dazu zu äussern. Der Fokus solle sich dabei auf die erfolgten Änderungen gegenüber dem Stand bei der ersten Mitwirkung richten. Im Anschluss werden die Eingaben aus dieser zweiten Mitwirkung ausgewertet und wiederum ein Mitwirkungsbericht erstellt.  Gleichzeitig  zur zweiten Mitwirkungsrunde werden die Unterlagen zur erneuten Vorprüfung dem Kanton eingereicht. 

Im kommenden Jahr sollen die revidierten Ortsplanungsinstrumente durch den Stadtrat verabschiedet werden. Danach folgt die öffentliche Auflage. Damit will die Stadt die kantonale Vorgabe einhalten, die Ortsplanung bis 2029 zu revidieren.