Volle Züge, lange Staus und ein knappes Wohnungsangebot: Die Schweiz, das ist unbestritten, wächst stärker als andere Länder, längst leben hier mehr als neun Millionen Menschen, schon 2040 könnten es mehr als zehn Millionen sein.
Die SVP will die Bevölkerung mit ihrer Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» deckeln. Mit verschiedenen Massnahmen soll die Zuwanderung gebremst werden, sobald die kritische Schwelle von 9,5 Millionen erreicht ist. Die Gegner der Vorlage fürchten sich vor den Auswirkungen, die vor allem unsere Beziehungen zur EU betreffen würden. Letztlich würde die Personenfreizügigkeit auf dem Spiel stehen, befürchten sie. Die Schweiz könnte nicht mehr genügend Arbeitskräfte in wichtigen Sektoren wie Pflege oder Bau ins Land holen.
Beiträge für externe Betreuung vereinheitlichen
Auf kantonaler Ebene geht es um die Kita-Vergünstigungen. Wird die Revision des Gesetzes über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung angenommen, wird kantonsweit ein einheitliches Vergütungssystem eingeführt, das möglichst automatisiert werden soll. Bisher sind die Beiträge für die externe Betreuung je nach Gemeinde unterschiedlich. Zudem würden die Beiträge der Gemeinden stärker gebunden. Das Gesetz will die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter erleichtern.
Abstimmungen und Wahlen in der W&O-Region
Mit den Abstimmungen über die Windkraft-Abstandsinitiative in Sevelen, den Erweiterungsneubau des Oberstufenzentrums Flös in Buchs, die Schulraumerweiterung Feld in Grabs, den Neubau der Mehrzweckhalle in Salez und das Lärmschutzreglement der Gemeinde Sennwald sowie den Ersatzwahlen in Wildhaus-Alt St.Johann für Schulratspräsidium und GPK steht auch kommunal einiges an.
Spannender Abstimmungssonntag: 10-Millionen-Schweiz auf nationaler Ebene, mehrere Projekte in der Region