An der kommenden Abstimmung soll der Bürger über eine Gebühr abstimmen, die gar nicht definiert ist. Das kann doch wirklich nur die Politik. Man stelle sich vor, in der Privatwirtschaft wird ein Kunde gezwungen, für eine Leistung zu zahlen, die gar nicht definiert ist! Der Bundesrat und die beiden Räte haben es über Jahrzehnte nicht geschafft, zu definieren, was Service public bedeutet und beinhaltet. Und der SRG ist das natürlich sehr willkommen, denn die kriegt Geld und kann damit machen, was sie will. Es ist doch klar zu unterscheiden, was Service public und was Unterhaltung ist. So über den Daumen schätze ich, dass die SRG etwa 85 % Unterhaltung und etwa 15 % Service public anbietet. Und das ist nicht dem Auftrag entsprechend. Unterhaltung soll mit separaten Abos (wie Netflix) angeboten werden. Dann sind die 200 Franken mehr als genug für Service public.
Oskar Fischer, Heldaustrasse 33, 9470 Buchs
SRG soll Unterhaltung mit Abos finanzieren