Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Jungpontonierlagers welches jeden Sommer in Einigen stattfindet, fand dieses Jahr der Chnüppu-Cup im Lager am selben Ort statt.
Bei angenehmen Temperaturen galt es, sich zuerst im Gruppenschnüren zu beweisen. Dabei wird aus Rundhölzern und Schnürleinen ein Objekt – aktuell ist es eine Brücke – zusammengeschnürt. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass alle Bünde fehlerfrei geschnürt werden. Auch die Stabilität und die saubere Ausrichtung des Objekts fliessen in die Bewertung mit ein. Nach dem Aufbau auf Zeit muss das Objekt anschliessend auch wieder möglichst schnell und sauber abgebaut werden.
Mit zwei Gruppen gingen die Pontoniere Buchs im Gruppenschnüren an den Start. Besonders erfreulich war dabei der Sieg der Gruppe Buchs I. Doch auch die zweite Mannschaft zeigte eine starke Leistung und durfte sich über den dritten Schlussrang freuen.
15 Kranzgewinne für die Buchser Pontoniere
Am Nachmittag stand dann das Einzelschnüren auf dem Programm. Den Auftakt machte das Spanntauwerfen. Dabei gilt es, das Spanntau möglichst weit nach vorne ins Feld zu werfen. Je kürzer der Wurf, desto mehr Strafsekunden werden zur Zeit des Einzelschnürens dazugerechnet.
Anschliessend wurde der Schnürparcours absolviert. Jeder Teilnehmende schnürt mit sechs Schnürleinen und einem Ruderstrick den Parcours. Dabei müssen acht Knoten und zwei Bünde möglichst schnell und fehlerfrei ausgeführt werden. Die Buchser Pontoniere zeigten sich in guter Form und erreichten mehrere Kategoriensiege und Kranzauszeichnungen: In der Kategorie I siegte Adrian Hofmänner, Luca Pedrini belegte Platz drei. In der Kategorie III erreichte Nathan Vetsch den zweiten Rang. In der Frauenkategorie 3F resultierte ein Buchser Doppelsieg: Iris Schefer setzte sich vor Silvana Keller an die Ranglistenspitze. Die Werdenberger Crew sorgte für total 15 Kränze.
Den Abschluss des Wettkampftages bildet jeweils der Finallauf. Die vier besten Schnürer des Tages treten dabei nochmals direkt gegeneinander an und kämpfen um den Sieg am Chnüppu-Cup. Mit Remo Rothenberger qualifizierte sich auch ein Buchser für den Finallauf. Mit einer sehr guten Leistung sicherte er sich den Tagessieg und holte so den Wanderpokal wieder nach Buchs.
Starke Buchser: Siege im Einzel und im Team