Wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen heisst, fuhr ein 64-jähriger Mann kurz nach 14.30 Uhr mit seinem Auto auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn A1 von Rheineck in Richtung St.Margrethen. Auf Höhe von Rheineck verlor er die Kontrolle über sein Auto. Es prallte zunächst gegen die Randleitplanke, überquerte anschliessend beide Fahrstreifen und kam nach einer Kollision mit der Mittelleitplanke zum Stillstand. Dabei wurde die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschoben. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Grosser Sachschaden entstanden
Für die Bergung des Autos, die Reinigung der Fahrstreifen und die Unfallaufnahme kam es während rund zwei Stunden zu einer teilweisen Sperrung der Fahrstreifen. Es entstand Sachschaden von knapp 30’000 Franken. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der vorsorglich aufgebotene Rettungsdienst sowie der Nationalstrassenunterhalt.
Während der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass zwei Motorradfahrer die Rettungsgasse befuhren. Sie wurden angehalten und werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Unfall auf A1 sorgt für Stau – Töfffahrer missbrauchten Rettungsgasse