Der Buchserberg erfreut sich als Naherholungsgebiet zunehmender Beliebtheit. Die Schattenseiten dieses Booms treffen die Natur und das alpine Ökosystem jedoch hart: Zeltlager, zurückgelassener Unrat und fehlende Rücksichtnahme sorgen für Unmut in der Bevölkerung.
Die Vorfälle von unsachgemässem Wildcamping und Vermüllung entlang der Wanderwege hätten in den letzten Monaten spürbar zugenommen, schreibt die Ortsgemeinde Buchs in einer Mitteilung. Neben den hygienischen Beeinträchtigungen und der Störung der Tierwelt bedeutet dies vor allem für die ehrenamtlichen und engagierten Helferinnen und Helfer vor Ort eine enorme Zusatzbelastung.
Anerkennung für unermüdlichen Einsatz
Eine junge Buchserin, die sich mit Freude und viel Engagement um die Pflege der Wanderwege vom Rhein bis auf den Margelkopf kümmert, transportiere regelmässig fremden Abfall ins Tal. «Es ist erschreckend zu sehen, wie unachtsam teils mit unserer Natur umgegangen wird. Respekt vor Tieren, Umwelt und Mitmenschen sollte eigentlich selbstverständlich sein», wird sie in der Mitteilung zitiert.
Die Ortsgemeinde spricht den freiwilligen Helferinnen und Helfern ihren grossen Dank aus, betont jedoch gleichzeitig, dass dieser Zustand nicht auf Dauer tragbar ist.
«Schönheit unseres Hausbergs bewahren»
Um der Entwicklung entgegenzuwirken, prüft sie aktuell Massnahmen zur Sensibilisierung und Kontrolle. «Unser Ziel ist es, die Schönheit unseres Hausbergs für alle zu bewahren – das funktioniert aber nur, wenn sich alle ihrer Verantwortung bewusst sind», betont Ortspräsident Andreas Rohrer in der Mitteilung.
Vermüllung am Buchserberg nimmt zu – die Ortsgemeinde reagiert