Mit Stadler Rail haben wir ein weltweit erfolgreiches schweizerisches Unternehmen in der Herstellung von Schienenfahrzeugen. Die Kosten, die Qualität und die Zuverlässigkeit haben viele Länder dazu bewogen, diese Züge zu beschaffen. Nicht so die Schweiz. Da macht man schon wieder einen Bückling in Richtung EU. Die Konkurrenz soll 0,6 Prozent günstiger sein. Herr Ducrot meint, selbst wenn das Angebot von Stadler nur 0,01 Prozent teurer gewesen wäre, hätte er sich für Siemens entschieden.
Haben wir nichts gelernt aus der Beschaffung der neuen, unzuverlässigen Bombardier-Schüttelzügen? Ärger, Pannen und Mehrkosten. Sind uns die vielen Arbeitsplätze in der Schweiz so wenig wert? Der Einkaufstourismus wird regelmässig zu Recht heftig als unsolidarisch kritisiert. Das Beschaffungswesen der SBB ist aber der wirkliche Skandal.
Claude Jenni
Badstrasse 33, 9475 Sevelen
Warum nicht Stadler Rail?