Die aktuelle Studie im Auftrag des Bundesrates ist vor dem Hintergrund früherer wissenschaftlicher Studien zur Personenfreizügigkeit einzuschätzen. Zur Erinnerung: Die Empfehlungen damals waren nichts anderes als eine Art Vorher-Klugheit, mit der die Abstimmenden eingelullt wurden.
Diese Vorhersagen liegen aber bis heute krachend daneben, und die dafür vorgesehene Korrektur ist ausgeblieben. Darum muss, ganz analog, auch diese Vorgeschichte einbezogen werden.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger müssen selber die Verantwortung übernehmen. Die Antwort auf diese listigen Prognosen und die dauernde Realitätsverweigerung heisst darum «Ja» am 14. Juni.
Heinrich Tinner, Brand 1, 9468 Sax
Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»