Vier Umbauten parallel, in nur 13 Tagen, in jedem Laden individuell: eine Mammutaufgabe für die Ladenbauer von Coop Ostschweiz-Ticino und alle involvierten Handwerkerinnen und Handwerker. Nicht nur für sie: Ob HR-Team, Logistik, Marketing oder Verkauf – alle Bereiche waren in den letzten Tagen, Wochen und Monaten mit der Integration der Ospelt-Supermärkte in die Coop-Strukturen stark gefordert.
«Und für uns war es in der Übergangsphase nicht immer einfach, auf zwei Hochzeiten zu tanzen», blickt Nadja Hardegger, Geschäftsführerin im Coop Grabs Rhymarkt, in einer Medienmitteilung zurück. Dennoch strahlt die 56-Jährige, als sie fürs Foto mit den anderen drei Geschäftsführern erstmals die Coop-Kleidung trägt – notabene nach 20 Jahren in ihrer «Ospelt-Uniform». Sie freue sich auf die Eröffnungstage und auf das, was noch alles kommt.
Fast alle Mitarbeitenden wechseln zu Coop
Ospelt-Urgestein Willi Maier führt den Supermarkt Balzers Roxy seit mittlerweile 28 Jahren. Stefan Ospelt kenne er seit Kindertagen und weiss, wie einschneidend es für diesen war, eine valable Nachfolgelösung für seine Läden zu finden. «Für Stefan Ospelt war die Zukunft mit Coop der nachhaltigste und richtige Weg. Ich persönlich freue mich auf die Herausforderung – Neues zu lernen, hält bekanntlich jung», wird dieser zitiert. 120 Mitarbeitende – damit praktisch alle – hätten sich entschieden, zu Coop zu wechseln und in «ihren» Läden zu bleiben.
Zur Kundennähe gehören für die drei liechtensteinischen Geschäftsführer auch die Sonntagsöffnungszeiten. So sind die Standorte Balzers Roxy, Eschen Essane Center und Ruggell Rec auch weiterhin jeweils am Sonntag von 7 bis 17 Uhr geöffnet.
«Ospelt goes Coop»: Vier Standorte, ein Neuanfang