Wie die Ortsgemeinde Buchs in einer Mitteilung schreibt, lernten die Jugendlichen im Rahmen des WAH-Unterrichts (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt) den Rheintaler Ribelmais von der Ernte bis zur Verarbeitung kennen. Auf einem Feld der Ortsgemeinde, das von Landwirt Ruedi Senn bewirtschaftet wird, ernteten die Schülerinnen und Schüler von Patrick Binder, Franziska Heeb und Kathrin Wettstein die reifen Maiskolben und erhielten einen praktischen Einblick in die traditionelle Verarbeitung des Ribelmaises.
Initiiert und organisiert wurde der Anlass von Lukas Kobelt. Begleitet wurde die Klasse zudem von Ortsbürgerbundpräsident Hansruedi Moser und dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Buchs Hans Rothenberger. Ziel war es, den Jugendlichen die Bedeutung des regionalen Produkts und die Arbeit hinter dem Ribelmais näherzubringen.
Für die Jugendlichen endet das Projekt nicht auf dem Feld: Im Kochunterricht wird der Ribelmais unter Anleitung zu verschiedenen Gerichten verarbeitet. Die Jugendlichen lernen dabei gleichzeitig die Vielfalt der regionalen Spezialität kennen. Auch moderne Erzeugnisse wie Ribelchips zeigen, wie vielseitig der traditionsreiche Mais heute verwendet wird.
So verbinde der Anlass praktischen Unterricht mit regionaler Tradition – und vermittle einer jungen Generation, welcher Wert hinter einem Lebensmittel aus der eigenen Region steckt, hält die Ortsgemeinde fest.
Vom Feld auf den Teller: Jugendliche entdecken den Ribelmais