Schulkinder, die nachgewiesenermassen eine Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche haben, bekommen an Prüfungen mehr Zeit, um die Aufgaben zu lösen. Dies nennt sich Nachteilsausgleich, ist aber unter Bildungspolitikern ebenso wie unter Pädagogen zunehmend umstritten. Zu reden gibt etwa, dass zunehmend auch Diagnosen wie Angststörungen als Rechtfertigung für einen Nachteilsausgleich herangezogen werden oder dass Kinder aus privilegiertem ...
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Wie viel Nachteilsausgleich ist gerecht?