Wofür sich die Freisinnigen an der Session einsetzten | W&O

Buchs • vor 4 Stunden

Wofür sich die Freisinnigen an der Session einsetzten

Die FDP Werdenberg traf sich nach der Herbstsession zum Sessionshöck im Papierhof.

Von pd
aktualisiert vor 4 Stunden

Im Anschluss an die Session des Kantonsrats trafen sich die Freisinnigen aus dem Werdenberg zu ihrem traditionellen Sessionshöck im Bistro Papierhof in Buchs. Präsident Matthias Vetsch begrüsste die Anwesenden und moderierte den Abend.

Gastgeber Ruedi Saluz stellte die vielfältigen Aufgaben des Diakonievereins Werdenberg vor. Der Papierhof ist ein Ort der Begegnung und Unterstützung für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Der Verein engagiert sich unter anderem in der Lebensmittelabgabe, der Trauerbegleitung und anderen sozialen Hilfeleistungen. Die Gäste erhielten einen eindrücklichen Einblick in dieses wichtige regionale Engagement.

Ewigkeitschemikalien im Boden beschäftigen weiter

Kantonsrat Andreas Bernold berichtete über die PFAS-Belastungen, welche für betroffene Landwirtschaftsbetriebe eine existenzielle Herausforderung darstellen. Der Kanton St. Gallen erhöhte den Sonderkredit für die Jahre 2025 bis 2028 von fünf auf zehn Millionen Franken. Die Unterstützung pro Betrieb soll nach betriebswirtschaftlichen Kriterien festgelegt werden. Bernold betonte, dass die Probleme mit den PFAS die Politik noch länger beschäftigen werden.

Sprachförderung ja, aber ohne flächendeckende Erfassung

Christian Lippuner sprach über die frühe Sprachförderung. Die FDP anerkennt den Handlungsbedarf, lehnt jedoch eine flächendeckende Erfassung sämtlicher Kinder als unverhältnismässig ab. Stattdessen sollen die Eltern frühzeitig auf ihre Verantwortung hingewiesen und bewährte Angebote auf Gemeindeebene gefördert werden.

Weitere Themen, die angesprochen wurden, waren die Weiterführung der bisherigen Säule-3a-Praxis für Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach Liechtenstein, die neue Drittelslösung bei den Stipendien sowie das FDP-Standesbegehren zur Regulierung des Bibers.

Bei angeregten Diskussionen und gemütlichem Beisammensein klang der Sessionshöck aus. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum politischen Austausch und zur Pflege des freisinnigen Netzwerks im Werdenberg.