Es macht betroffen, traurig, wütend und sprachlos. Im Nordosten des Kantons St. Gallen sind die Böden massiv mit PFAS verseucht, eine Sanierung ist nicht möglich. Der gleiche Kanton möchte in diesem Gebiet grossflächig Windräder installieren, welche aufgrund von normalen Verschleisserscheinungen der riesigen Rotorblätter durch Wind und Wetter in grossen Höhen nachweislich den Boden und das Wasser mit giftigen Mikropartikeln verseuchen. Diese Mikropartikel werden durch den Wind weiträumig verteilt auf Ackerland, Flüsse und Bäche, sie werden eingeatmet und mit der Nahrung aufgenommen. Schätzungen zufolge geht man von rund 100 Kilo pro Windrad und Jahr aus.
Rechtsanwalt Thomas Mock aus Niedersachsen hat dem Niedersächsischen Landtag ein Expertengutachten vorgelegt, in dem ausgeführt wird, wie zerstörerisch Windkraftanlagen auf die Natur wirken. Längerfristig ist eine Landwirtschaft nicht mehr möglich, das Wasser wird kontaminiert, signifikante Gesundheitsschädigungen für Mensch und Tier sind die Folge. Es ist mit der heutigen Technik nicht möglich, diese Mikropartikel aus Boden und Wasser zu entfernen. Wohin führt das? Muss nicht die Gesundheit von Natur, Mensch und Tier oberste Priorität haben – und dann erst kommen Strom und Wirtschaft?
Barbara Siegrist,
Äugstisriet 16, 9466 Sennwald
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