Achselzucken bei der Perronfrage | W&O

Trübbach 15.04.2026

Achselzucken bei der Perronfrage

Die Frage, wie das Ein- und Aussteigen am künftigen Ein-Perron-Bahnhof Trübbach-Fährhütte funktioniert, blieb unbeantwortet.

Von Bruno Ravelli
aktualisiert am 15.04.2026

An der Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Wartau vom 7. April haben wir nichts Neues über das Projekt Haltestelle Trübbach-Fährhütte erfahren. Das heisst, es wird bei der Ein-Perron-Ausführung bleiben. Das einzig Sichere soll das Einweihungsdatum im Dezember 2029 sein. Darum kann ich es mir nicht verkneifen, ein Ereignis kundzutun.

Am Nachmittag des Ostersonntags sah ich Folgendes: Von St.Gallen kommt eine verspätete S4 auf dem rheinseitigen Gleis, das nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2029 ein Perron hat. Gleichzeitig kommt auf dem bergseitigen Gleis ebenfalls eine S4 von Sargans (normaler Kreuzungsort) entgegen – an der Stelle, wo es nach dem Fahrplanwechsel 2029 kein Perron hat.

Nun ist es also soweit: Ein- und Aussteigen können in Trübbach-Fährhütte nur die Reisenden, die glücklicherweise das rheinseitige Perron auf ihrer Seite haben, die Anderen auf dem bergseitigen Gleis haben das Nachsehen und werden wohl oder übel bis zum nächsten Haltepunkt weitergefahren und können dann mit dem Bus nach Trübbach zurückkommen. Auch das Einsteigen ist bei nichtvorhandenem Perron nicht möglich.

Was nun? Achselzuckende Antworten geben: Andreas Bernold, Gemeindepräsident Wartau; Beat Tinner, Vorsteher VD des Kantons St.Gallen; Patrick Ruggli, VD AöV des Kantons St. Gallen; Konrad Streckeisen, Leiter Netzentwicklung SBB Ost.

Bruno Ravelli (ehem. Bahnhofvorstand), Pizolweg 1, 9477 Trübbach