Wir wohnen im direkten Umfeld der möglichen Standorte der Windkraftanlagen. Für uns ist klar: Abstand ist nicht Verhinderung. Abstand bedeutet Schutz vor Lärm, Schattenwurf und einem massiven Eingriff in unseren Alltag.
Wir als direkte Anwohner wären stark von den Emissionen der Windkraftanlagen und den negativen Auswirkungen auf unser tägliches Leben betroffen. Dass die Verantwortlichen uns Anwohnern im 850 Meter Umkreis der Windkraftanlagen eine jährliche Entschädigung in der Höhe von 4000 Franken in Aussicht stellen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir die Belastung trotzdem tragen müssten.
Geld ersetzt keine Ruhe, keine Sicherheit, keine Lebensqualität und kein intaktes, gesundes Wohnumfeld. Es zeigt vielmehr, dass die Belastungen real sind und dass man sie uns trotzdem zumuten will.
Für uns ist deshalb klar: Ja zur Abstandsinitiative. Für eine Energiewende, die Rücksicht nimmt und die Menschen vor Ort nicht im Stich lässt
Michael Spitz, Wieshof, Sevelen
Andreas Giger, Auhof, Sevelen
Lukas Schwendener Böschnihof, Sevelen
Christian Litscher Christian Bergerneugut, Sevelen
Eine Energiewende mit Rücksicht