Mittwoch, 30. April 1986. Es ist 2 Uhr. Während die Schweiz schläft, registriert die Messstation Weissfluhjoch bei Davos seltsame Isotope in der Luft, darunter Jod131, Cäsium134 und Cäsium137. Spaltprodukte, die eigentlich nicht in der Luft vorkommen sollten – die radioaktive Wolke aus dem Atomkraftwerk Tschernobyl im Norden der Ukrainischen Sowjetrepublik ist angekommen. Dort ist vier Tage zuvor Reaktorblock 4 explodiert.
Als die ...
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HEIMAT. Schwarz auf Weiss.
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