Wegen Trockenheit: Landi reagiert mit Sofortmassnahmen | W&O

Ostschweiz/Region vor 49 Minuten

Wegen Trockenheit: Landi reagiert mit Sofortmassnahmen

Das Landi-Netzwerk der Laveba unterstützt die Landwirtschaft gezielt dort, wo der Druck am grössten ist: bei der Liquidität.

Von W&O/PD
aktualisiert vor 48 Minuten

Neben Soforthilfen, schnelleren Auszahlungen und Werbekampagnen  fliessen bis 2028 über 7,3 Millionen Franken in die Agrar-Infrastruktur, um die Verfügbarkeit von Produktionsmitteln zu verbessern. «Der diesjährige Hitzesommer hat die Verwundbarkeit der regionalen Landwirtschaft deutlich vor Augen geführt», so die Laveba. Futtermittelknappheit und Ernteausfälle belasten viele Betriebe in der Ostschweiz existenziell. Das beschlossene Massnahmenpaket basiert auf vier tragenden Bausteinen:

  • Kulante Härtefalllösungen vor Ort: Die regionalen Landi stehen betroffenen Betrieben als direkte Partner zur Seite. Bei ausserordentlichen, trockenheitsbedingten Engpässen fänden die Landi im direkten Gespräch rasche Lösungen. Zudem hat die Laveba finanzielle Mittel zurückgestellt, um die Liquidität der Betriebe in Notlagen direkt zu sichern.
  • Frühzeitige Auszahlung der landwirtschaftlichen Treueprämie: Um den landwirtschaftlichen Betrieben rasch und unbürokratisch finanzielle Luft zu verschaffen, ziehe die Laveba die Auszahlung der Treueprämie für das Bezugsjahr 2026 zeitlich vor. Die Prämie wird bereits im Frühling 2027 statt wie üblich erst im Herbst ausbezahlt.
  • Sensibilisierungskampagne für Konsumenten: Mit einer Marketingkampagne – unter anderem mit Flyern an der Olma und auf digitalen Bildschirmen in den Laveba-Shops – wirbt das Landi-Netzwerk für den Kauf regionaler Produkte zu fairen Preisen.