Napoleon Bonaparte verlor seinen Russlandfeldzug von 1812 mit Hunderttausenden von Toten. Noch brutaler endete Adolf Hitlers «Unternehmen Barbarossa» 1941. Der deutsch-sowjetische Krieg forderte Millionen von Opfern. Und etwas mehr als 80 Jahre später liebäugeln massgebliche EU-Politiker, vornehmlich aus Frankreich und Deutschland, erneut damit, ihre eigenen Landsleute in einen Krieg gegen Russland zu schicken. Sie spielen mit dem apokalyptischen Feuer! Denn sie wissen, dass Russland die grösste Atommacht der Welt ist und unseren Kontinent mit 450 Millionen Einwohnern in extremis auslöschen könnte.
Und just in dieser verrückten und geschichtsblinden Zeit hofieren nicht wenige Schweizer Politiker und Wirtschaftsleute die EU und die Nato. Diesem Hofieren können wir einen Dämpfer verpassen, wenn wir die seit 1815 bestehende immerwährende und bewaffnete Neutralität bekräftigen und uns an Willy Bretscher, den ehemaligen NZZ-Chefredaktor und freisinnigen Nationalrat, halten. Er erklärte 1939, unmittelbar nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, die schweizerische Neutralität als uneingeschränkt und absolut. Und was damals richtig und unbestritten war, kann heute in wiederum ähnlich gefährlichen Zeiten nicht falsch sein!
Sagen auch Sie am 27. September beherzt Ja zur Neutralitätsinitiative. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Frieden, zur Sicherheit und zum Wohlstand in unserem Heimatland.
Jakob Rhyner, Alt-FDP-Kantonsrat, St. Gallerstrasse 46, 9471 Buchs
Richtig und unbestritten